„Ralf sind wir alle...“

Kürzlich war Ulrike Rank in der Berufsbildenden Schule (BBS) Osterholz-Scharmbeck. In der Abteilung für angehende Sozialpädagogen und Erziehungshelfer hielt sie vor etwa 160 Lernenden einen Ralf-Rabinski-Vortrag: „Eine Lesung, zwei Mal eineinhalb Stunden – mit gackern – und pädagogischem Background.“ Foto: fr
Artikel vom: 12.03.2025
Schwanewede (as) – „So bald, wie möglich“ soll die neueste Hörgeschichte über den Ralf Rabinski, der noch immer zu Fuß geht, erhältlich sein. Es ist das sechste Rabenabenteuer, und es trägt den Titel „Ralf Rabinski und die klebrige Hummel“, worin Tülay in Gefahr ist...
Momentan sei es in der Produktion, berichtet „Rabenmutter“ Ulrike Rank über das Werk, dass sie mit bewährter Crew aufgenommen hat. Aktuell ginge es um den Feinschnitt, Nachvertonungen, Musik und Geräusche. Um alles „sauber“ zu schneiden, werde die Vertonung mehrfach durchgehört. Manchmal fliege ein Wort oder ein Absatz raus.
Auch dazu – und zu allen anderen Geschichten – sollen nach und nach Bücher entstehen, wie bei „Ralf Rabinski und das verknickte Vergissmeinnicht“, aber: „Priorität hat das Hörspiel.“ Die Ideen für die nächsten drei Geschichten stünden bereits und sie schreibe an ihnen, berichtet Ulrike Rank. Da gebe es beispielsweise eine ausgebüxte Gans im Wald und Ralf werde obdachlos…
Die Autorin liest auch: Kürzlich war sie unter anderem in der Berufsbildenden Schule Osterholz-Scharmbeck und hatte etwa 160 angehende Sozialpädagogen und Erziehungshelfer als Gäste. Die Ralf-Geschichten verfügten über ein pädagogisches Konzept, dessen Kern Sprach- und Erziehungsförderung sei. Beispielsweise habe sie mit Pädagogen abgestimmte Arbeitsmaterialien erstellt. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.ralf-rabinski.de. Wer ein Buch – und damit das Schlüsselwort – besitzt, kann sich auch dort im Kitaportal umschauen.
Hier gibt es Arbeitsvorschläge unter anderem in den Bereichen „Natur entdecken“, „Müllvermeidung oder Recycling“, „Bewegung und Zusammenhalt“. Der Zauber bei den Rabengeschichten sei, dass es nicht um Superhelden ginge. Aufgezeigt werde die Diskrepanz, sich messen – lassen – zu müssen, dem sie jemanden mit einem großen Herz gegenüberstelle. Dass die Protagonisten keine Helden seien, biete eine Identifikationsfläche. „Ralf sind wir alle – unser flugunfähiges Selbst“, weiß sie.
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