Abrissarbeiten sind gestartet

Dort, wo bis Kurzem noch das Ladengeschäft des ehemaligen Asia-Marktes befand, ist der Bagger angerückt und gibt nun den Blick frei auf den Wasserturm. Foto: rdr
Artikel vom: 20.03.2025
Vegesack (rdr) – Am Sedanplatz ist ein bedeutendes Bauprojekt gestartet. Mit dem Abriss des ehemaligen Asia-Marktes in der Gerhard-Rohlfs-Straße wurde quasi der Startschuss für das in drei Bauabschnitte unterteilte Projekt gegeben. Zwischen Wasserturm und Sedanplatz sollen neue Geschäfts- und Wohnflächen entstehen.
Nach Abschluss dieser ersten Abrissarbeiten, bei denen auch schon ein Teil des Finanzamts wird weichen müssen, wird auf dem Grundstück ein vierstöckiges, von den Bremer Architekten Hilmes und Lamprecht entworfenes Geschäftshaus errichtet. Ankermieterin in den beiden unteren Etagen wird die Sparkasse Bremen AG, darüber entstehen Praxisflächen. Der gesamte Komplex ist laut Olaf Mosel, Geschäftsführer der M Projekt GmbH & Co. KG, bereits komplett vermietet. „Neben der Stadtteilfiliale der Sparkasse Bremen werden eine Physiotherapiepraxis und eine Augenärztin einziehen“, berichtet er. Neben Olaf Mosel ist Thorsten Nagel von der PROCON Gruppe Investor des Projekts.
Im zweiten Bauabschnitt sollen 25 Eigentumswohnungen über einer Tiefgarage entstehen, bevor im dritten Bauabschnitt die Markthalle abgerissen werden soll. Das wird nicht vor 2029 geschehen, da die TEDi GmbH & Co. KG eine letzte Option wahrgenommen hat, um ihren Mietvertrag zu verlängern. Ab dann soll dort ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus gebaut werden. Die Investoren planen zusätzlich Gastronomie und Einzelhandel im Erdgeschoss des Neubaus. „Thorsten Nagel und ich sind sehr glücklich, dass dieses komplexe Gemeinschaftsprojekt, an dem wir seit 2017 arbeiten und für das wir neues Planungsrecht geschaffen haben, nun in die Umsetzung kommt“, erklärte Olaf Mosel.
Auch die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) begrüßte das Vorhaben als Belebung des Sedanplatzes: „Dieses Projekt zeigt, wie durch gezielte Investitionen und Kooperationen zwischen privaten Akteurinnen und Akteuren und der Stadt Bremen die Attraktivität eines Stadtteils gesteigert werden kann“, sagte Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. „Wir freuen uns über die neuen Entwicklungen am Sedanplatz.“
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